Schutz der Bausubstanz

Anwendungsfälle mit Messwerten: vorher und nachher

Dokumentierte Anwendungsfälle: Messwerte vor und nach dem Einsatz

Wie diese Fälle dokumentiert sind

Alle Angaben auf dieser Seite stammen aus tatsächlich durchgeführten Einsätzen. Gemessen wurden jeweils die Wandoberflächentemperatur an der befallenen Stelle, die relative Luftfeuchte im Raum und die Raumtemperatur, jeweils zu Beginn sowie nach zwei und nach fünf Wochen.
Im 1. Stock ist auch Hangseitig in den Ecken zum Boden über den Fußleisten Schimmelbefall aufgetreten.

Dieses Schadensbild weist auf Undichtigkeiten der Feuchtigkeitssperre/Betonwand zum Hang hin, Feuchtigkeit, welche bei Regenfällen über den Hang zum Haus gedrückt wird dringt in die Bausubstanz ein und durchfeuchtet diese im Parterre bis in den unteren Bereich des 1. Stocks. Eventuell ist auch die vorhandene Drainagierung des Hangs verstopft, so dass die Feuchtigkeit nicht seitlich abfließen kann und daher seit Jahren an die Wand drückt und zwischen den Feuchteperioden nicht abtrocknen kann.

Die sichtbare Feuchtigkeit in der Garage unterstützt diese These, da auch der Boden feucht ist, was darauf hinweist dass soviel Feuchte hinter und unter dem Haus ist, dass sie auch nach oben drückt.

Dasselbe Problem betrifft auch die Einliegerwohnung, da sie nicht mehr bewohnt ist und seither nicht mehr beheizt wird. vorher wurde sie von der Öl-Zentralheizung versorgt, welche von einem Kachelofen unterstützt wurde. Die Strahlungswärme des Kachelofens und die Heizung, welche auf 25°C aufgeheizt hat, haben die durchsickernde Feuchte oberflächlich soweit abgetrocknet, dass sich kein Schimmel gebildet hat und das Problem daher nicht erkannt wurde.

Die Kellerräume sind feuchtigkeitsfrei, da diese bereits beim Bau als dichte Wanne ausgeführt wurden , weil sich darin ein großer Öltank befand. Daher ist die hangseitig und durch den Boden drückende Feuchte nicht in die Räume gelangt.


Fazit: Jegliches bemühen mittels Wärme die Wand abzutrocknen kann nur eine oberflächliche Wirkung zeigen., löst jedoch nicht das Problem der weiterhin eindringenden witterungsbedingten Feuchtigkeit. Die Hauswand zum Hang muss ausgegraben, die Drainagierung erneuert oder gereinigt werden und die Wand bis zu den Grundmauern erneut abgedichtet werden.

Fall 1

Schlafzimmer, 1. Stock, 18 m², 2,7 m Raumhöhe. Nordseitige Wandecke und Ecke nach Westen feucht, nordseitige Hanglage.

Messwert
Tag 0
Woche 2
Woche 5
Wandoberflächentemperatur
16 °C
17 °C
19 °C
Relative Luftfeuchte Raum
50 %
53 %
50 %
Raumtemperatur
21 °C
22 °C
22 °C
Taupunkt (rechnerisch)
10 °C
12 °C
11,4 °C
Ausgangslage

Schlafzimmer im 1. Stock ,18m2, 2,7m Raumhöhe, Nordseitige Ecke Wand und Ecke nach Westen feucht, nordseitig Hanglage, bewaldet.

Farbe blättert von der Ecke ausgehend ca 80 cm nach Westen und 250 cm nach Norden ab, mit Oberflächen Feuchtemessgerät 60 Digits gemessen. Die Feuchte ist auch durch eine leichte Verdunkelung der Wand zu erkennen , über den Sockelleisten und in der Ecke ist leichter Schimmelbefall erkennbar. Sie tritt hauptsächlich im Frühjahr und im Herbst auf, im Sommer und im Winter bei Minusgraden und starkem heizen, nimmt sie optisch ab.

Konfiguration

Es werden 3 Schimmel-Dry Module eingesetzt, 2 an der Nordwand, 1 an der Westwand, Waagrechte Wandmontage mit ca 15 cm Abstand zum Boden, 10cm Abstand zur Ecke, an der Nordwand ca 40 cm Abstand zwischen beiden Modulen. 24 Std Dauerbetrieb, Jänner bis April und September bis Dezember.

Die Wandfeuchte ist nach 2 Wochen im Abnehmen begriffen, da sie durch den warmen Fleck hinter den Modulen über die Kapillarwirkung angezogen wird, wo sie abtrocknet, ist die Abnahme der Feuchtigkeit in ca 2 m Entfernung schon messbar, in ca 1 m Entfernung noch die selbe und in ca 20 cm Abstand um die Module etwas erhöht.

Ergebnis

Das Problem ist damit vollständig gelöst, der Schimmelbefall wurde abgewaschen, die abblätternde Farbe nachgestrichen. Zur Vorbeugung und weiteren Tiefen-Trocknung laufen die Module weiterhin über die Heizsaison im Dauerbetrieb. Der Nutzer wird einen Intervallbetrieb über einen Zeitschaltuhr testen und die Wandfeuchte dabei regelmäßig weiter messen, um die Menge eines ausreichenden Wärmeeintrags bei geringstmöglicher Energiezufuhr zu ermitteln.

Die Feuchtigkeit tritt hier hauptsächlich in den Monaten mit stärkerem Niederschlag auf. Da das Haus in Hanglage nach Norden steht und vom Wald verschattet ist, ist der thermische Eintrag über die Sonne an den betroffenen Wänden sehr gering und die Niederschlagsfeuchte braucht lange um abzutrocken und belastet zusätzlich die Grundmauern, da in der Parterrewohnung ebenfalls Wandfeuchte und noch stärkerer Schimmelbefall vorhanden ist. Durch den punktuellen Wärmeeintrag der Schimmel-Dry Module wird die Feuchte langsam in den Raum abgedunstet, was kurzfristig die Luftfeuchtigkeit leicht erhöht, was aber durch tägliches Lüften ausgeglichen wird. Die Raumlufttemperatur und Luftfeuchte ist in diesem Fall nicht der Hauptauslöser, sondern eine Durchdringung der Wand über mehrere Jahre von außen, welche aus Ziegeln besteht und nicht gedämmt ist. Durch fortlaufendes Trocknen in der neuralgischen Jahreszeit wird die Wandfeuchte allmählich weniger, der Erfolg in diesem Raum ist durch das Oberflächliche abtrocknen und damit der Vermeidung erneuten Schimmelbefalls nach 2 Monaten schon zufriedenstellend.

Fall 2

Es handelt sich um einen Windfang/Vorraum der als Anbau bei einem Einfamilienhaus an seinen 3 Außenwänden stark vom Schimmel befallen ist.

Messwert
Tag 0
Woche 2
Woche 5
Wandoberflächentemperatur
10 °C
13 °C
16 °C
Relative Luftfeuchte Raum
70 %
60 %
55 %
Raumtemperatur
11 °C
16 °C
19 °C
Taupunkt (rechnerisch)
5,7 °C
8,2 °C
9,75 °C
Ausgangslage

Es handelt sich um einen Windfang/Vorraum der Als Anbau bei einem Einfamilienhaus an seinen 3 Außenwänden stark vom Schimmel befallen ist. Der Raum ist unbeheizt, die Außenwände aus Betonziegelsteinen und ungedämmt. In der kalten Jahreszeit tritt das Schimmelproblem regelmäßig auf, abwaschen und neustreichen hilft nur während der warmen Jahreszeit, mit Beginn der Heizsaison kommt der Schimmel wieder.

Konfiguration

Der Raum ist nur 2,5 x 1,5m (3,75m2) groß und 2,40 m hoch.  Der Schimmelbefall ist stark. Der Kunde positioniert insgesamt 2 Module an der 1,5m Wand, 3 Module an der 2,5m Wand, und 1 Modul hochkant zwischen Ecke und Haustür in ca 20 cm Abstand vom Fußboden. Die gemeinsame Heizleistung der Module von ca 300 Watt trocknet nicht nur direkt die Wand, sondern fungiert in den Raum als ausreichende Raumheizung und erhöht damit auch die Raumtemperatur in dem sonst unbeheizten Raum. Mit zunehmender Trocknung verbessern sich auch die Dämmeigenschaften der stark wärmeableitenden Betonziegelwände. Nach ca 3 Monaten im Dauerbetrieb regelt der Kunde die Heizelemente mittels einem einfachen Steckdosenthermostat, welcher auf 19°C eingestellt ist. Sobald die Wände trocken genug sind dass die Wärme weniger abgeleitet wird, steigt somit die Raumtemperatur mit den 300 Watt Heizleistung und schaltet bei Erreichen der eingestellten Raumtemperatur ab.

Ergebnis

Das Ergebnis ist eine langsame Austrocknung über die Kapillarwirkung und benötigt ca eine Heizsaison von September bis April. Durch die Beibehaltung einer erhöhten Raumtemperatur, welche unter 5°C Unterschied zur Raumtemperatur der beheizten Wohnräume von ca 23°C liegt wird erneutes kondensieren von Feuchtigkeit, welche durch das regelmäßige öffnen der Verbindungstür zwischen Vorraum und Wohnraum in den Vorraum gelangt und an den kalten Wänden kondensiert ist, unterbunden. Um den Erfolg beizubehalten ist es nötig weiterhin den Vorraum von September bis April zu heizen, und den Energiebedarf eventuell durch eine Außenisolierung des Zubaus weiter zu senken. Da die bereits trockene Mauer sich schneller erwärmen kann und weniger Wärme ableitet ist die Raumtemperatur auch schneller erreicht und die Elemente schalten sich in den nachfolgenden Heizsaisonen früher ab.

Fall 3

Kellerraum in der Hausecke, 4,1 × 3,4 m (14 m²), in einem Altbau. 60 cm starke Außenwände aus einem Beton-Steingemisch, Betonboden, ca. 2,20 m Raumhöhe.

Messwert
Tag 0
Woche 2
Woche 5
Wandoberflächentemperatur
14 °C
14 °C
15 °C
Relative Luftfeuchte Raum
65 %
70 %
63 %
Raumtemperatur
15,5 °C
17 °C
18,5 °C
Taupunkt (rechnerisch)
9 °C
11,5 °C
11,3 °C
Ausgangslage

Kellerraum in der Hausecke 4,1 x 3,4m (14 m2) in Altbau, 60 cm Außenwände Beton-Steingemisch. Betonboden. Ca 2,20m Raumhöhe. Etwas aufsteigende Feuchte und viel Kondensfeuchte an den Wänden durch mangelndes lüften. Schimmel tritt vermehrt in der warmen Jahreszeit, aber nur an den Außenwänden auf.

Konfiguration

Der Kunde installiert entlang der langen Außenwand (4,1,m) 4 Module und an der kurzen Wand (3,4m) 3 Module.

Der Befall ist Mittelmäßig, die Module arbeiten im Dauerbetrieb über den Beobachtungszeitraum von Juni bis September knapp 4 Monate.

Sie werden mit den Standfüßchen knapp vor die Wand geschoben und bringen Wärme in die feuchte Wand ein. Weiters wird dafür gesorgt, dass in den Nachstunden die Kellerfenster (Schmale Oberlichten) geöffnet werden um eine Lüftung durch kühle Frischluft zu erreichen und auch die Kellertür wird nachts geöffnet, um eine warme Abluft nach oben zu unterstützen.

Ergebnis

Nach einer anfänglichen Erhöhung der Luftfeuchtigkeit, welche durch das ausdunsten der Wandfeuchte hinter den Heizelementen verursacht wird, sinkt die Kondensation der Raumluft an den kühlen Wänden da weniger Feuchtigkeit mit zunehmender Trocknung und damit verbundener Erhöhung der Wandtemperatur kondensiert. Das Ergebnis nach 5 Wochen ist noch nicht signifikant, da Kellerräume in alter Bausubstanz oft hohe Mengen an Feuchtigkeit gespeichert haben können.  In diesem Fall war bei der Kontrolle im September die Wandtemperatur auf 17°C und die Luftfeuchtigkeit auf 55% gesunken. Da die Luftfeuchte in diesem Haus im Winter unter 45% liegt, ist das Problem im Winter auch weniger spürbar als im Sommer.

Das Lüften in den Nachtstunden ist effizienter als am Tag, da der Keller sich am Tag mit warmer feuchter Luft sättigt, in der Nacht bei kühleren Temperaturen jedoch ein Austausch mit kühlerer weniger feuchter Luft stattfindet.

Das Ablüften der Feuchtigkeit kann in solchen Fällen mit einem Luftentfeuchter im Keller noch unterstützt werden. In sehr heißen schwülen Sommernächten ist das Lüften jedoch nicht zielführend, in diesem Fall ist es besser auf eine Abkühlung zu warten oder das entfeuchten der Luft einem Luftentfeuchter, der das Wasser sammelt zu überlassen. Das erwärmen mittels der Schimmel-Dry Module ist dennoch erforderlich, um die kapillar aufgenommene Wandfeuchte aus der Wand zu bekommen.

Grenzfall

Fall 4: Grenzfall – Dieser Fall dokumentiert bewusst einen Einsatz, der nicht zum gewünschten Ergebnis geführt hat. 

Haus aus den 80ern, in einen Hang gebaut,  Parterre: Ebene Garage und (jetzt unbewohnte) Einliegerwohnung, sowie 2 Kellerräume. 1. Stock Wohnung, rückseitig zu 80% noch im Hang, 2. Stock Wohnung, darüber Dachgeschoß

Das Schimmelproblem tritt hauptsächlich im Parterre in der Garage und der Einliegerwohnung, nicht jedoch in den Kellerräumen und im 1 Stock an der Hangseite des Hauses auf.

Nach starken Regenfällen ist seit einigen Jahren der Boden in der Garage feucht. Der Parkettboden und die Wände in der Einliegerwohnung haben hangseitig Stockflecken, leichter bis mittlerer Schimmelbefall, seit die Wohnung leer steht. Als sie noch bewohnt wurde, war kein Feuchtigkeitsproblem auffällig, jedoch in der Garage schin seit einigen Jahren. Nicht jedoch in den 2 Kellerräumen, von denen der hintere, hangseitig gelegene Raum (ehemaliger Tankraum der Ölheizung) keinen Schimmelbefall zeigt.

Im 1. Stock ist auch Hangseitig in den Ecken zum Boden über den Fußleisten Schimmelbefall aufgetreten.

Dieses Schadensbild weist auf Undichtigkeiten der Feuchtigkeitssperre/Betonwand zum Hang hin, Feuchtigkeit, welche bei Regenfällen über den Hang zum Haus gedrückt wird dringt in die Bausubstanz ein und durchfeuchtet diese im Parterre bis in den unteren Bereich des 1. Stocks. Eventuell ist auch die vorhandene Drainagierung des Hangs verstopft, so dass die Feuchtigkeit nicht seitlich abfließen kann und daher seit Jahren an die Wand drückt und zwischen den Feuchteperioden nicht abtrocknen kann.

Die sichtbare Feuchtigkeit in der Garage unterstützt diese These, da auch der Boden feucht ist, was darauf hinweist dass soviel Feuchte hinter und unter dem Haus ist, dass sie auch nach oben drückt.

Dasselbe Problem betrifft auch die Einliegerwohnung, da sie nicht mehr bewohnt ist und seither nicht mehr beheizt wird. vorher wurde sie von der Öl-Zentralheizung versorgt, welche von einem Kachelofen unterstützt wurde. Die Strahlungswärme des Kachelofens und die Heizung, welche auf 25°C aufgeheizt hat, haben die durchsickernde Feuchte oberflächlich soweit abgetrocknet, dass sich kein Schimmel gebildet hat und das Problem daher nicht erkannt wurde.

Die Kellerräume sind feuchtigkeitsfrei, da diese bereits beim Bau als dichte Wanne ausgeführt wurden , weil sich darin ein großer Öltank befand. Daher ist die hangseitig und durch den Boden drückende Feuchte nicht in die Räume gelangt.

Fazit: Jegliches bemühen mittels Wärme die Wand abzutrocknen kann nur eine oberflächliche Wirkung zeigen., löst jedoch nicht das Problem der weiterhin eindringenden witterungsbedingten Feuchtigkeit. Die Hauswand zum Hang muss ausgegraben, die Drainagierung erneuert oder gereinigt werden und die Wand bis zu den Grundmauern erneut abgedichtet werden.

Der Fall zeigt, warum die Ursachenklärung vor der Anschaffung steht.

FAQ

Häufige Fragen & Antworten

Wie schnell zeigt sich eine Veränderung?
  • Der aus den Fällen 1-3, typische Zeitraum bis zur ersten messbaren Änderung der Oberflächentemperatur beträgt ca. 2 -5 Wochen.
Wurden alle Fälle erfolgreich abgeschlossen?
  • Nein. Fall 4 dokumentiert einen Einsatz, bei dem die tatsächliche Feuchteursache eine bauliche Sanierung erforderte.
Wie wurde gemessen?

Mit einem Oberflächen Wandfeuchte Messgerät, welches ein elektromagnetisches Feld über eine Kugel ca 4-5cm tief in die Wand bringt, wird der elektrische Widerstand gemessen und in „Digits“ ausgegeben. Dabei gelten Werte über 60 Digits als feucht und Werte unter 40 Digits als trocken. Da der elektrische Widerstand auch bausubstanzabhängig ist, gibt hier keine allgemeingültige Werteskala den Wert an, an dem man sich orientieren sollte, sondern der Unterschied der Messwerte von der einen bis zur nächsten Messung. Messen sie daher in 50 cm Abständen über die ganze betroffene Wand von Seite zu Seite und von unten nach oben alle 50 cm. Notieren sie sich die Feuchtigkeitswerte. Dann installieren Sie Schimmel Dry und messen ca 1 x die Woche, bei stark feuchten Wänden alle 2- 3 Wochen, da sich Veränderungen langsamer zeigen.

Vergleichen sie die Werte der selben Messpunkte miteinander. Eine Abnahme der Feuchtigkeit weist darauf hin, dass die Wand beim Messpunkt trockener wird, eine Zunahme der Feuchtigkeit am Messpunkt weist darauf hin, dass durch die Wärme Feuchtigkeit aus der Wandtiefe an die Oberfläche kommt, oder von oben nach unten gezogen wird. dies ist normal und nimmt ab, sobald die Feuchtigkeit die Wand ganz verlässt.

Mit einem Oberflächen- Temperaturmessgerät halten sie mit einem roten Laserpunkt im rechten Winkel an die Wand und können die Oberflächentemperatur der Wand ablesen. Da sich eine feuchte Wand nicht erwärmen kann, weil die Wärme durch die Feuchtigkeit abgeleitet wird und die Kälte von außen an die Innenseite der Wand gelangt, kann der Temperaturunterschied zwischen Raumtemperatur und Wandtemperatur einen Hinweis darauf geben, wie feucht die Wand ist. Je feuchter, desto schlechter der Dämmwert. Schimmel Dry trocknet die Wand durch Infrarotwärme direkt aus, was einerseits den Schimmel absterben lässt und andererseits die Feuchte aus der Wand bringt, was deren Dämmwert erhöht. Je höher der Dämmwert, desto geringer der Unterschied zwischen Wandtemperatur und Raumtemperatur. Bei einem mit einer guten Infrarotheizung geheizten Raum beträgt der Unterschied zwischen Raumtemperatur und Wandtemperatur an jeder Stelle im Raum nur 0,5°C. wenn die Wand fertig ausgetrocknet wurde. In diesen Fällen heizen sie mit dem geringstmöglichen Energiebedarf. Da Schimmel-Dry für das Trocknen der Wand bei geringstmöglichem Energieeinsatz und nicht für die Beheizung von Räumen konzipiert ist, können sie eine derartige Temperaturerhöhung der Wand nur erwarten, wenn sie den Raum auch mit einer Infrarot Raumheizung mit ausreichender Leistung beheizen.

bei herkömmlichen Konvektions- Boden- und Flächenheizungen beträgt der Temperaturunterschied zwischen Wand und Raumtemperatur auch bei trockenen Wänden und ausreichender Isolierung je nach Bausubstanz zwischen 3 und 5°C.

Die Messung der Luftfeuchte über das Hygrometer gibt ihnen den Hinweis, dass bei erhöhter Luftfeuchte die Trocknung im Gange ist, da Feuchtigkeit aus der Wand in den Raum gelangt. Jetzt muss täglich auch gelüftet werden, um einen Durchschnitt von ca 50% Luftfeuchte aufrecht zu erhalten. Eine hohe witterungsbedingte Luftfeuchte erinnert sie daran, dass dadurch eine erhöhte Gefahr der Feuchtekondensation an der Wand besteht, da je höher die Luftfeuchte, desto geringer muss der Unterschied zwischen Wand und Raumtemperatur sein, um bereits Kondensat zu erzeugen. Bei 50 % Luftfeuchte ist ein Unterschied von ca 5°C nötig, bei 70° Luftfeuchte reichen schon 3°C aus.

Sind die Fälle repräsentativ?
  • Es handelt sich um Einzelfälle unter jeweils konkreten Bedingungen. Wandaufbau, Raumnutzung und Außenklima beeinflussen das Ergebnis.
Keine passende Frage gefunden.

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📞 +43 4212 46715 Mo.–DO. | 09:00–16:00 Uhr • Fr. | 09:00–16:00 Uhr

Setze dem Schimmel ein Ende!

Mit Schimmel-DRY beseitigst du deinen Schimmel und beugst zukünftiger Schimmelbildung einfach & gesund vor.