Schlafzimmer, 1. Stock, 18 m², 2,7 m Raumhöhe. Nordseitige Wandecke und Ecke nach Westen feucht, nordseitige Hanglage.
Schlafzimmer im 1. Stock ,18m2, 2,7m Raumhöhe, Nordseitige Ecke Wand und Ecke nach Westen feucht, nordseitig Hanglage, bewaldet.
Farbe blättert von der Ecke ausgehend ca 80 cm nach Westen und 250 cm nach Norden ab, mit Oberflächen Feuchtemessgerät 60 Digits gemessen. Die Feuchte ist auch durch eine leichte Verdunkelung der Wand zu erkennen , über den Sockelleisten und in der Ecke ist leichter Schimmelbefall erkennbar. Sie tritt hauptsächlich im Frühjahr und im Herbst auf, im Sommer und im Winter bei Minusgraden und starkem heizen, nimmt sie optisch ab.
Es werden 3 Schimmel-Dry Module eingesetzt, 2 an der Nordwand, 1 an der Westwand, Waagrechte Wandmontage mit ca 15 cm Abstand zum Boden, 10cm Abstand zur Ecke, an der Nordwand ca 40 cm Abstand zwischen beiden Modulen. 24 Std Dauerbetrieb, Jänner bis April und September bis Dezember.
Die Wandfeuchte ist nach 2 Wochen im Abnehmen begriffen, da sie durch den warmen Fleck hinter den Modulen über die Kapillarwirkung angezogen wird, wo sie abtrocknet, ist die Abnahme der Feuchtigkeit in ca 2 m Entfernung schon messbar, in ca 1 m Entfernung noch die selbe und in ca 20 cm Abstand um die Module etwas erhöht.
Das Problem ist damit vollständig gelöst, der Schimmelbefall wurde abgewaschen, die abblätternde Farbe nachgestrichen. Zur Vorbeugung und weiteren Tiefen-Trocknung laufen die Module weiterhin über die Heizsaison im Dauerbetrieb. Der Nutzer wird einen Intervallbetrieb über einen Zeitschaltuhr testen und die Wandfeuchte dabei regelmäßig weiter messen, um die Menge eines ausreichenden Wärmeeintrags bei geringstmöglicher Energiezufuhr zu ermitteln.
Die Feuchtigkeit tritt hier hauptsächlich in den Monaten mit stärkerem Niederschlag auf. Da das Haus in Hanglage nach Norden steht und vom Wald verschattet ist, ist der thermische Eintrag über die Sonne an den betroffenen Wänden sehr gering und die Niederschlagsfeuchte braucht lange um abzutrocken und belastet zusätzlich die Grundmauern, da in der Parterrewohnung ebenfalls Wandfeuchte und noch stärkerer Schimmelbefall vorhanden ist. Durch den punktuellen Wärmeeintrag der Schimmel-Dry Module wird die Feuchte langsam in den Raum abgedunstet, was kurzfristig die Luftfeuchtigkeit leicht erhöht, was aber durch tägliches Lüften ausgeglichen wird. Die Raumlufttemperatur und Luftfeuchte ist in diesem Fall nicht der Hauptauslöser, sondern eine Durchdringung der Wand über mehrere Jahre von außen, welche aus Ziegeln besteht und nicht gedämmt ist. Durch fortlaufendes Trocknen in der neuralgischen Jahreszeit wird die Wandfeuchte allmählich weniger, der Erfolg in diesem Raum ist durch das Oberflächliche abtrocknen und damit der Vermeidung erneuten Schimmelbefalls nach 2 Monaten schon zufriedenstellend.